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Grundsätzliches über Kapital, Arbeit und Staat

11. April, 19 Uhr, Bahnhof Langendreer, Raum 6

In knapp einem Monat am 1. Mai werden, wie jedes Jahr, Gewerkschafter und Politiker aufrufen, laut zu protestieren. Soziale Anlässe finden sich angesichts von Massenentlassungen, Niedriglöhnen, Altersarmut, prekären Beschäftigungsverhältnissen, Wohnungsnot usw. usf. seit jeher problemlos. Von „Arbeiterklasse“, „Interessensgegensatz zwischen Kapital und Arbeit“ oder irgendeinem systematischen Grund für all dieses Elend will dabei keiner was wissen.

Allein: Nur, weil Gewerkschaft und Parteien den Gegensatz nicht eingestehen wollen, so ist er noch lange nicht weg. Wenn niedrige Löhne die Bedingung für das deutsche Job- und Wirtschaftswunder sind; wenn die Erhöhung des Renteneintrittsalters der Wettbewerbsfähigkeit des Kapitalstandorts Deutschland dienen soll; wenn der Abbau des Kündigungsschutzes eine Einstellung als Leih- und Zeitarbeiter wahrscheinlicher macht, dann scheinen doch zumindest einige Indizien vorzuliegen, dass der Erfolg der deutschen Unternehmen und der Nutzen der Arbeitenden sich ausschließen.

Wir wollen nachweisen, dass dieser Gegensatz schon im Prinzip des Privateigentums verankert ist und dabei erklären:

  • Warum es sich bei der Bundesrepublik nach wie vor um eine Klassengesellschaft handelt
  • Warum die Interessen von Kapital und Arbeit unversöhnlich sind
  • Warum diese Ökonomie nur mit der Gewalt des Staats produktiv wird

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Anlässlich wieder anstehender Ostermärsche weisen wir auf unser Flugblatt mit einer Kritik einiger Vorstellungen der Friedensbewegung hin: Kein Frieden mit diesen Verhältnissen!”