Am 1. Mai in der Coronakrise wollen wir keine Restauration der Normalität und keine Solidarität im Verzichts, welche uns gerade abverlangt wird.
Wir verstehen Solidarität als Kampfmittel der Lohnabhängigen zur Aufhebung der kapitalistischen Konkurrenz. Wir sind für eine Gewerkschaft, die den Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit offensiv in der Absicht austrägt, dass wir die Wirkungen nur dauerhaft beseitigen können, wenn wir die Ursachen angehen:

Nieder mit dem Lohnsystem! Nie wieder Eure Normalität!

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Lehre in der #Corona Krise zum inflationären Appell an “Solidarität” in einer Klassen- und Konkurrenzgesellschaft: 

“Der Begriff der Solidarität hat mit dem vorläufigen Ende einer revolutionären Arbeiterbewegung seinen Kampfcharakter verloren und ist zur moralischen Tugend, zum Synonym für Unterwerfungsbereitschaft und nationalen Zusammenhalt verkommen.”

Artikelempfehlung: Arian Schiffer-Nasserie, “Rotlicht: Solidarität” in der jungen Welt.

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Ausserdem sind kürzlich auf Heise.de zwei Artikel erschienen, die wir zum lesen empfehlen möchten:

Zu den politischen Maßnahmen der Krise sagt Renate Dillmann:

“Die Infektionszahlen sind Produkt politischer Entscheidungen – ebenso wie das Gesundheitssystem, mit dem sie jetzt bewältigt werden müssen und eben nicht bewältigt werden können. Für die Politik sieht die Sache genau umgekehrt aus: Sie muss angeblich mit dem umgehen, was sie vorfindet.”

“Angst vor dem Virus, Vertrauen auf den Staat?” bei Heise.de

Die Themen, die man im Medienrummel besser im Auge behalten sollte, beleuchtet Suitbert Cechura:

1. Corona-Pandemie – vom Fernost-Problem zum nationalen Notstand 
2. Volksgesundheit – ein Sorgeobjekt besonderer Art
3. Der Krankheitserreger: SARS-CoV-2 
4. “Wir sind gut aufgestellt” (Minister Spahn)
5. Der Auftrag: Das Gesundheitssystem retten
6. Das Ausland: ein einziger Seuchenherd
7. It’s the economy, stupid!

“Was heißt hier Volksgesundheit?” bei Heise.de