Kritik der Sozialen Arbeit

 

Sozial motiviert sind irgendwie alle, die ein Studium der Sozialen Arbeit beginnen. Sie wollen mit Menschen arbeiten und ihnen in Notlagen helfen – und das nicht ehrenamtlich in ihrer Freizeit, sondern in einem anerkannten Beruf.

Das Tätigkeitsfeld ist ein breites Spektrum prekärer Existenzen, das von verwahrlosten Jugendlichen, arbeitslosen Erwachsenen, verarmten Rentnern, nicht integrierten Ausländern und Flüchtlingen bis zu Behinderten, Missbrauchsopfern, Drogenabhängigen, Straffälligen, – oder die, die es noch werden können, reicht. Jedem einzelnen von ihnen will die Soziale Arbeit helfen, mit seinen Problemen zurechtzukommen.

Frage: Wie sieht die „Hilfe“ in der Sozialen Arbeit aus? Stimmt die Diagnose überhaupt, dass das große Problem von Millionen Sozialfällen darin liegt, dass sie ihr Leben nicht selbst bewältigen können? Und was ist überhaupt vom Ideal der Hilfe zur Selbsthilfe zuhalten?

Unsere Behauptung: Soziale Arbeit hilft Menschen nicht aus Armut und Not herauszukommen. Soziale Arbeit betreut Menschen in Armut und Not!

Die Behauptung wollen wir an verschiedenen Handlungsfeldern beweisen.

Kritische Sozialarbeiter haben, trotz neu entwickelten Ansätzen und Methoden, eine dauerhafte Kritik an der Praxis. Zu unterfinanziert, zu geringer Personalschlüssel, zu viel Bürokratie und nicht selten wird aus einem Idealisten der Sozialen Arbeit ein Zyniker…

Frage: Warum ist im Sozialbereich notorisch „zu wenig Geld“ da und warum sind alle Einrichtungen personell unterbesetzt?

Diskussionstermin am
 Mittwoch, den 6. Juni 2018, 19 Uhr

Bahnhof Langendreer, Bochum, Raum 6

 

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